X3 Für eine dritte Geschlechteroption in offiziellen SPD-Dokumenten

AntragstellerInnen: Sachsen-Anhalt

Für eine dritte Geschlechteroption in offiziellen SPD-Dokumenten

Wir fordern die schnellstmögliche Einführung einer dritten Geschlechteroption oder den Verzicht auf einen Geschlechtseintrag in allen offiziellen SPD-Dokumenten.

Begründung:

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom November 2017 beweist rechtlich und offiziell, dass eine dichotome Geschlechteraufteilung nicht mehr dem aktuellen Bild der Gesellschaft entspricht. Bis Ende 2018 ist eine Neuregelung durch den Gesetzgeber geplant, welche vorsieht einen dritten Geschlechtsbegriff neben „männlich“ und „weiblich“ im Geburtenregister zu ermöglichen oder allgemein auf einen Geschlechtseintrag zu verzichten.

Wir als (queer-)feministischer Verband sollten als positives Beispiel vorangehen und die Auswahlmöglichkeit für eine dritte Geschlechteroption bzw. den Verzicht auf einen Geschlechtseintrag in allen offiziellen SPD-Dokumenten schnellstmöglich einfordern. Somit wird ein wichtiger Beitrag zur Überwindung von starren und veralteten Geschlechterrollen geleistet und die gesellschaftliche Akzeptanz von intersexuellen Menschen erhöht.

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Änderungsanträge zu X3

Nr Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Status
X3_Ä1 1 Berlin

Z. 1-2 streiche von “oder den Verzicht“ bis “SPD-Dokumenten.“

X3_Ä2 1 Bremen

Streiche in Zeile 1 “Oder“ bis “SPD-Dokumenten“

X3_Ä3 1 Hamburg

Streichung Zeile 1-2 von “oder“ bis Ende

X3_Ä4 8 Hamburg

Streichung Zeile 8-9 von “oder“ bis Ende

X3_Ä5 11 Hamburg

Streichung Zeile 11 von “bzw.“ bis Geschlechtseintrag