C13 Gleiche Lehrinhalte, gleiche Prüfungen, gleiche Chancen! Für das Ende des Bildungsföderalismus!

AntragstellerInnen: Sachsen-Anhalt

Gleiche Lehrinhalte, gleiche Prüfungen, gleiche Chancen! Für das Ende des Bildungsföderalismus!

“Es gibt nur eine Sache auf der Welt die teurer ist als Bildung: Keine Bildung!“

– John F. Kennedy

Bildung ist eines der höchsten Güter in der Bundesrepublik Deutschland. Jedes Kind hat hier die Chance, eine gute Schulausbildung zu durchlaufen und einen Abschluss an einer deutschen Schule zu machen. Dennoch gibt es bundesweit erhebliche Unterschiede zwischen Lehrinhalten; der Bildungsföderalismus macht einheitliche Lehrpläne und Abschlussprüfungen unmöglich. Wirt fordern deshalb die Parteispitze der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands auf, sich in Zukunft für das Ende einer solchen destruktiven Bildungspolitik einzusetzen und die Schaffung eines Zentralismus in der deutschen Schulbildung zu forcieren. Dabei sollen sämtliche Landesregierungen, Landeskultusminister und die Bundesregierung gemeinsam Lösungen suchen, wie ein solches Projekt schnellstmöglich umgesetzt werden kann.

Regionale Aspekte der Geographie, Geschichte und politischen Bildung sollen weiterhin unterrichtet werden. Die hierfür notwendigen Lehrpläne sind auf Länderebene zu erarbeiten.

Dabei sollte entsprechende didaktische Konzepte und Kompetenzmodelle im Curriculum berücksichtigte werden, die innerhalb des fachdidaktischen Diskurses am geeignetsten erscheinen.

„Gleiche Lehrinhalte, gleiche Prüfungen, gleiche Chancen! Für das Ende des Bildungsföderalismus!“.

Begründung:

Durch den Föderalismus in der Bildungspolitik wird eine vergleichbare Bildung unmöglich gemacht. Weder sind Abschlussprüfungen wie das Abitur miteinander vergleichbar noch sind alle Schüler gleich gut für das Berufsleben gewappnet. Abiturnoten werden in jedem Bundesland anders berechnet und jedes Land hat eigene Kriterien und Richtlinien für das Erwerben der Allgemeinen Hochschulreife.

Des Weiteren erschwert die „Bildungs-Kleinstaaterei“ den Umzug von Familien zwischen einzelnen Bundesländern, hohe Bürokratiehürden erschweren den Wechsel zwischen einzelnen Landesbildungssystemen.

Jedes Bundesland kann durch eine individuelle Bildungspolitik eigene Schwerpunkte setzen, eine einheitliche Linie fehlt jedoch. Dies ist im 21. Jahrhundert ein Strandpunkt, den es schnellstmöglich zu überholen gilt. Wenn Deutschland zurück an die Spitze der Bildungsnationen gelangen möchte, ist es zwingend erforderlich, einen Zentralismus in der Bildungspolitik einzuführen, um sich sowohl nach außen, als auch Innen besser aufstellen zu können.

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Änderungsanträge zu C13

Nr Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Status
C13_Ä1 6 Baden-Württemberg

Ersetze in Z. 6 „Parteispitze der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ durch „SPD auf Landes- und Bundesebene“

C13_Ä2 12 Baden-Württemberg

Füge ein in Z. 12 „Zentrale Elemente der Fachbereiche, bezogen auf ganz Deutschland, dürfen dabei jedoch nicht hinter den regionalen Interessen stehen.“