U19 (K)ein Knall an Silvester

AntragstellerInnen: Hessen-Nord

(K)ein Knall an Silvester

Der Bundeskongress möge beschließen:

Die Adressaten sollen sich für gesetzliche Regelungen einsetzen, nach denen Kommunen private Feuerwerke verbieten können. Den Kommunen soll es weiterhin freigestellt werden, städtische Feuerwerke zu veranstalten.

Begründung:

In der Silvesternacht entstehen durch die Feuerwerke deutschlandweit rund 4.000 bis 5.000t Feinstaub. Das entspricht ca. 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr freigesetzten Feinstaubmenge. Feinstaubpartikel sind sehr klein und können über die Atemwege in den menschlichen Körper und dort bis in die Bronchien wandern. Teilchen mit einem Durchmesser unter 2,5 Mikrometer (PM 2,5) können in die Lungenbläschen und Teilchen unter 1 Mikrometer sogar in die Blutgefäße vordringen. Das Risiko für Herzinfarkte und Krebs steigt so erheblich.

Haus- und Wildtiere werden einem erheblichen Stress ausgesetzt.

In jeder Silvesternacht kommt es zu zahlreichen Verletzungen, Bränden, Müllbergen und zu Sachbeschädigungen.

In vielen Ländern ist es völlig normal, dass nicht jeder einzeln Feuerwerke abbrennt. In den Niederlanden wurden in 56 Städten und Gemeinden die private Böllerei verboten und durch ein städtisches Silvesterfeuerwerk ersetzt.

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Änderungsanträge zu U19

Nr Zeile AntragstellerInnen Text Begründung Status
U19_Ä1 2 Berlin

Z. 2: ersetze “Adressaten“ durch “Sozialdemokrat*innen auf den verschiedenen Ebenen“

U19_Ä3 3 Hamburg

Z. 3 “Den Kommunen soll es weiterhin freigestellt werden“ ersetzen durch “Die Kommunen sollen ermutigt und bezuschusst werden“

U19_Ä2 13 Berlin

Z.13: Füge ein vor „Haus- und Wildtiere“: „Kinder und Kleinkinder, Kriegsversehrte und“