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G17 Paritätisches Geschlechterverhältnis zum Erwerb von Kunstgegenständen und Kunstaufträgen in staatlichen Institutionen

AntragstellerInnen: Sachsen-Anhalt

Paritätisches Geschlechterverhältnis zum Erwerb von Kunstgegenständen und Kunstaufträgen in staatlichen Institutionen

Festsetzung eines paritätischen Geschlechterverhältnisses beim Erwerb von Kunstgegenständen und Kunstaufträgen in staatlichen Institutionen, um die Arbeiten von Künstlerinnen zu unterstützen. Damit würden die staatlichen Institutionen eine Vorbildfunktion übernehmen Künstlerinnen geschlechtergerecht zu unterstützen.

Begründung:

Sei es im Bundestag oder in den Räumen der Landesregierungen, der Erwerb und die Ausstellung von Kunstgegenständen spielt eine wichtige Rolle bei der Repräsentation und Einrichtung der Räumlichkeiten.

Da Frauen, wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen, auch im künstlerischen Bereich diskriminiert und benachteiligt werden, ist es umso wichtiger, dass sich staatliche Institutionen um eine Gleichberechtigung der Geschlechter bemühen hinsichtlich des Erwerbs von Kunstgegenständen sowie bei der Vergabe von Kunstaufträgen.

Fakt ist, dass Künstler nach wie vor den künstlerischen Bereich dominieren sowie einen höheren Marktanteil innerhalb verschiedener künstlerischer Gebiete besitzen. Daher sollten staatliche Institutionen mit positivem Beispiel vorangehen und die Arbeit von Künstlerinnen unterstützen.

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