B3_Ä17

Ergänze in Z.179, hinter “Unternehmen.”

Leih- und Zeitarbeit endlich sozialdemokratisch regeln

Leiharbeiter*innen und Zeitarbeiter*innen sind seit der Einführung der Leih- und Zeitarbeitsregelungen in einer besonders prekären Situation. Neben fehlenden Mitwirkungsrechten, sowie passiven und (ausreichend) aktiven Beteiligungsrechten fehlt es ihnen gegenüber der Stammbelegschaft immer noch an vernünftiger Entlohnung auf Basis der ausgehandelten Tarifverträge, sowie Kündigungsschutz und einer ausreichenden Perspektive. All das, obwohl es keinen qualitativen Unterschied zwischen ihrer Arbeit und derjenigen der Stammbelegschaft gibt. Die Sozialdemokratie setzt sich seit Jahrhunderten gegen Benachteiligungen ein und fordert auch hier – gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Eine vollumfassende rechtliche Gleichstellung vom ersten Tag der Entleihung in allen arbeits- und mitbestimmungsrechtlichen Belangen, sowie eine Besserentlohnung der Leih- und Zeitarbeiter*innen von mindestens 15% über dem Tariflohn sind hierbei anzustreben um eine langfristige Besetzung von vakanten Stellen durch Leiharbeiter*innen zu verhindern und symmetrische Arbeitsverhältnisse zu fördern”