C3_Ä20

Status:
angenommen
Ersetze in Z. 128 und Z. 130 “Menschen mit Beeinträchtigungen“ durch:
“Menschen mit Behinderungserfahrungen“
Begründung:
Die Begrifflichkeit „Menschen mit Beeinträchtigungen“ ist diskriminierend, da dieser einen beeinträchtigten Menschen meint. Dabei wird eine Defizitorientierung angewandt, die sich mit den vermeintlich negativen Aspekten des jeweiligen Menschen beschäftigt. Dies ist aber lediglich eine Zuschreibung von Außenstehenden.
Der Terminus „Menschen mit Behinderungserfahrung“ erfasst die allgemeinen Umstände des/der Betroffenen*. Es kann dem mehrdimensionalen Verständnis von Behinderung gerecht werden. Ebenso kann der subjektive Erfahrung die Relativität des Begriffs verdeutlichrn und legt diese somit nicht als festgeschriebenes Faktum fest.
Literatur:
Schuppener, Saskia (2007): Geistig- und Schwermehrfachbehinderung.
Wacker, Elisabeth (2003): Perspektivwechsel.