U1.1_Ä65

Füge ein nach Zeile 516: In Afrika, Asien, Australien und Südamerika ist Wilderei ein immer noch viel zu großes Problem. Durch den lukrativen Schwarzmarkt entstehen weiterhin falsche Anreize, nationale und internationale Regeln zu umgehen und hemmungslos zu jagen und zu schmuggeln. Forderungen nach totaler Überwachung der Tiere und nach immer besserer Ausrüstung von Bodenpersonal schätzen wir als unrealistisch und nicht zielführend ein. Vielmehr wollen wir das Problem an der Wurzel packen: Es braucht hohe Strafen und konsequente Handelsverbote zwischen Staaten. Internationale Abkommen sind unbedingt vonnöten. Des Weiteren benennen wir internationale Schmuggler-Netzwerke als Hauptakteure statt klassischer Kartellchefs (kingpins). Zur Stellung dieser brauchen wir fachspezifisches, juristisches Personal und einen erhöhten Informationsaustausch zwischen Staaten. Die Schaffung und Stärkung geeigneter UN-Behörden und damit eigener sind signifikant, um gegen internationale Schmuggler-Netzwerke vorzugehen. Durch die flächendeckende Kollaboration von Staaten können alle Wilderei-Hotspots auf internationaler Ebene technologisch und statistisch identifiziert und gegen diese vorgegangen werden.