U1.1_Ä70

Füge ein nach Zeile 578: Seit 1992 finden jährlich die Klimakonferenzen (COP) der Vereinten Nationen statt. Sie sind das zentrale Forum auf dem Entscheidungen zur Rettung unseres Planeten getroffen werden. Wir fordern, dass die Bundesregierung ihre Bemühungen intensiviert dort für Verbindlichkeit und ambitionierte Ziele zu kämpfen. Wir erwarten, dass die COP künftig Chefsache wird und die Bundesrepublik durch den/die Bundeskanzler*in vertreten sein muss. Ziel deutscher internationaler Klimapolitik muss es sein einen Warenstopp für nicht ökosoziale Produkte durchzuführen, hierfür brauchen wir auf europäischer Ebene ein verbindliches Wertesystem für ökosoziale Produkte. Hierzu bedarf es einer Reform des globalen Systems der Klimafinanzierung: Wir wollen statt dutzender kleiner Fonds, über die schnell der Überblick verloren wird, Ressourcen bündeln und Bewerbungsverfahren vereinfachen. Der Green Clima Fund soll zu einem globalen Klimaschutzfond ausgebaut und finanziell massiv aufgestockt werden.

 

Wir bekennen uns zu den Sustainable Development Goals und fordern, dass deren Umsetzung tragende Säule der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit wird. Die ODA-Quote wollen wir national wie europäisch erreichen.

 

Wir wissen: ambitionierte Klimapolitik wird es ohne junge Menschen nicht geben. Wir begrüßen die bestehenden Jugenddelegiertenprogrammen in Deutschland und fordern, dass es zukünftig auch bei den Klimakonferenzen (COP) offizielle deutsche Jugenddelegierte gibt. Wir fordern insbesondere in den Mitgliedsländern der EU, die noch keine Jugenddelegierten entsenden, dies zu ändern und wollen zudem europäische Jugenddelegierte etablieren. Die European Youth Delegates (EYDs) wollen wir künftig über den Jugenddialog und die EU-Jugendkonferenzen hinaus in europäischer Politik involvieren.