F1_Ä51

Status:
angenommen

Füge ein Z. 188: „Ukraine: Die Ukraine stand seit dem Zerfall der Sowjetunion zwischen den Machtinteressen von Russland und der NATO-Staaten. Die Abhängigkeit von den russischen Rohstoffen, aber gleichzeitig die immer verstärkte Orientierung an der europäischen Wertegemeinschaft haben in der Ukraine zu einer angespannten politischen Situation geführt. Diese Spannung eskalierte im Jahr 2013, als der ukrainische Präsident, Viktor Janukowitsch aufgrund der russischen Bedrohungen von geplanten Wirtschaftssanktionen, die Verhandlungen über ein EU-Assoziierungsabkommen gestoppt hat. Die Bevölkerung hat mit den großen Protesten auf dem Maidan reagiert, die von der Regierung mithilfe der Spezialeinheit Berkut und der ukrainischen Polizeikräfte brutal niedergeschlagen wurden. Schon während den Protesten begann im Jahr 2014 die Annexion der Krim und die bewaffneten Konflikt in der Ostukraine, auch wenn offiziell Russland seine Beteiligung daran verleugnet. Damit hat Russland nicht nur die territoriale Integrität der Ukraine sondern auch die eigenen vorherigen internationalen Vereinbarungen verletzt. Der Krieg mit der Ukraine dauert mittlerweile schon seit 5 Jahren und wird neben dem militärischen Schauplatz auf finanzieller, energetischer und auch kirchlicher Ebene geführt. Wir verurteilen die völkerrechtswidrige Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine, trotzdem sehen wir ein, dass eine baldige Beendigung des Krieges mit Russland in Betracht der großen Verluste Priorität genießt. Aus diesem Hintergrund unterstützen wir die Friedensbestrebungen und vertrauen eine gemeinsame Lösung.“