A1_Ä20

Status:
angenommen

Füge ein nach Z. 44: „An morgen denken“ heißt vor allem den sozial-ökologischen Strukturwandel im Blick zu behalten. Die globale Erwärmung droht die Lebensgrundlage der Menschheit in einem bisher unbekannten Ausmaß grundlegend zu beeinflussen und zu verändern. Neben den kaum abschätzbaren Auswirkungen auf die Biodiversität, auf den Lebensraum und die Lebensqualität sowie auf politische Stabilität und eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln und Rohstoffen ist es gerade dieser Aspekt, der den Klimaschutz zu einem unverzichtbaren Zeichen internationaler Solidarität macht. Um die Ziele des Klimaabkommens von Paris zu erreichen und damit zu verhindern, dass die Kipppunkte unseres Ökosystems erreicht werden, sind weiterhin große Anstrengungen notwendig. Die sozialen und ökologischen Probleme sind aber nur gemeinsam zu beantworten, da sie in einem engen Zusammenhang zueinanderstehen. Der Raubbau an Mensch und Umwelt ist menschengemacht. Der Kampf um den Erhalt einer lebenswerten Erde ist eine Klassenfrage und in jedem politischen Themenfeld zu stellen. Wir entwickeln daher einen roten Klimafaden in unserer Wahlkampfkampagne, der sich durch alle relevanten Themenfelder spinnt und aufzeigt, wie dort die sozial-ökologische Wende gelingen kann. Denn für uns ist klar: Die klimapolitische Wende muss für uns notwendigerweise mit der Bewältigung der sozialen Herausforderungen einhergehen.