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Ergänze unter Z.62: „Der Mensch ist nicht weiß
Rassismus wird auch in der Medizin reproduziert, ob in der Forschung oder der ärztlichen Behandlung. Viele Mediziner*innen gehen z.B. davon aus, dass Schwarze und BPoCs bei Schmerzen häufig stärker übertreiben als Weiße. Studien in den USA zeigen, dass besonders Schwarzen Frauen seltener geglaubt wird. Teilweise existieren unter Mediziner*innen absurde Vorstellungen von Unterschieden der Anatomie von Schwarzen Menschen im Gegensatz zu weißen Menschen, wie zum Beispiel, dass die Haut von Schwarzen dicker sei als die von Weißen. Dadurch dass die Norm weiß ist, werden nicht-Weiße Menschen in der Medizin marginalisiert. Besonders problematisch ist das bei Hautausschlägen oder Blutergüssen. Lehrbücher bilden immer nur weiße Haut ab, dadurch lernen Mediziner*innen nicht, wie sie Ausschläge auch bei Schwarzen Personen erkennen können. Rassismus muss auch als Problem in der Medizin anerkannt und angegangen werden.
Daher fordern wir:
– In medizinische Lehrbücher müssen unterschiedliche Hautfarben gleichermaßen abgebildet werden.
– BPoC müssen in Führungspositionen und Leitungskomitees vertreten sein