G5_Ä25

Füge ein nach Z. 91 „ausgesetzt sein“: Grundsätzlich ist aber auch die bloße Einteilung von Männern und Frauen in Studien zu hinterfragen, da sie oft eher nach Evidenzen für diese vermeintliche Binariät suchen, anstatt konstruktive medizinische Forschung für die Vielfältigkeit an Körpern zu betreiben. Zu dieser Kritik gehört auch das Arbeiten mit veralteten Vorannahmen über Geschlechter und geringen Signifikanzen. Trans, inter und nicht binäre Menschen werden noch viel seltener bis gar nicht in Studien eingesetzt. Dies hat weitreichende Folgen. Bei Erkrankungen müssen sich diese Menschen teilweise auf Medikamente und Dosierungen verlassen, die nicht für sie gedacht oder konzipiert wurden (off label). Medikamentstudien müssen endlich alle Teile der Gesellschaft abbilden, cis, trans, inter und nicht binär.