G5_Ä1

Status:
angenommen

Der Bundeskongress der Jusos möge beschließen folgende Änderung am vorliegenden Antrag G5 „Queer ist keine Krankheit! Konversionstherapie verbieten“ vorzunehmen:

  • In Zeile 3 sollen die Worte „sexuellen Identität oder Orientierung“ durch die Formulierung „sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität oder Orientierung“ ersetzt werden.
  • Analog soll in Zeile 8 die Formulierung „sexueller Identitäten und Orientierungen“ durch die Formulierung „sexueller und/oder geschlechtlicher Identitäten oder Orientierungen“ ersetzt werden.
Begründung:

Es ist unbedingt erforderlich Konversionstherapien zu verbieten, um diesem menschenverachtenden Umgang mit queeren Menschen ein Ende zu setzen. Allerdings soll, auch um dem Titel des Antrages gerecht zu werden, ebenfalls eine Behandlung von trans-Personen verboten sein, also Menschen, deren geschlechtliche Identität nicht ihrem biologischen Geschlecht entspricht. Ob ein Mensch sich als trans oder cis identifiziert, hat jedoch nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun. So kann beispielsweise eine Transfrau durchaus homo-, hetero-, bisexuell oder ähnliches sein.

Damit queere Menschen (z.B. trans-Personen) auch vor Konversionstherapien geschützt sind, die darauf abzielen ihre geschlechtliche Identität zu verändern, sollte der Antrag um diesen Aspekt erweitert werden, damit nicht nur die sexuelle Orientierung berücksichtigt wird.