U1.1_Ä26

Status:
mit Änderungen angenommen

Z. 631-637: ersetze von „Eindämmung“ bis „Landwirtschaft“ durch
„• einen Umbau der europäischen Agrarpolitik: Öffentliches Geld darf nur für öffentliche Leistung gezahlt werden. Statt einer Subventionierung von Besitz, die die aktuelle Praxis der Direktzahlungen darstellt, fordern wir, dass diejenigen Landwirt*innen Unterstützung erhalten, die besonders umwelt- und klimafreundlich wirtschaften. Eine pauschale Unterscheidung in konventionelle und Bio-Landwirtschaft ist hierbei nicht sinnvoll.
• Unterstützt werden soll in diesem Rahmen beispielsweise wieder die Flächenstilllegung, sowie das Anlegen von insektenfreundlichen Blühstreifen und weiterhin die Ackerrandstreifen.
• Wir fordern ein Ende der Massentierhaltung und all der tierquälerischen Praktiken, die mit ihr einhergehen. Hier wollen wir aber keine Subventionen, sondern ein starkes Ordnungsrecht: Tiere artgerecht zu halten, verdient keine Belohnung, sondern muss zur Selbstverständlichkeit werden.“

Begründung:

1. Konventionelle Landwirtschaft hat durch den erhöhten Dünger- und Pestizidverbrauch höhere direkte Emissionen, dafür hat Bio-Landwirtschaft durch den teilweise enorm höheren Flächenverbrauch pro Tonne Ertrag mitunter deutlich höhere indirekte Emissionen. 2. Den Punkt mit insektenfreundlichen Wiesen haben wir mit Flächenstilllegung und Ackerrandstreifen erweitert, da auch andere Tiere auf Rückzugsflächen dieser Art angewiesen sind. Wir würden die Finanzierung davon gerne weiterhin in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU behalten, wo sie für die Ackerrandstreifen im Rahmen der zweiten Säule jetzt auch schon ist.

(Z. 250 in U2)