U1.1_Ä81

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Dabei ist nach einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) wissenschaftlich nachgewiesen,  dass Frauen stärker den Gefahren von Plastik ausgesetzt sind als Männer. Das liegt zum einen daran, dass der Körperfettanteil von Menschen mit hohem Östrogen im Blut höher ist und sich in ihrem Gewebe daher stärker fettlösliche Chemikalien wie Weichmacher anreichern. Besonders gefährlich sind hier Chenikalien, die ähnlich wie Hormone wirken (sog. endokrine Disruptoren – kurz ED). Sie sollen laut der Weltgesundheitsorganisation unter anderem an dem Andtieg hormonbedingter Krebsarten ursächlich sein.

Zum anderen sind die Giftstoffe vor allem in Produkten enthalten, mit denen Frauen aufgrund patriarchalischen Strukturen häufiger in körperlichen Kontakt kommen.

So enthalten besonders Kosmetika und Reinigungsmittel bis zu 100 verschiedener Chemikalien, Schadstoffe und Mikroplastik. Der Kunststoffanteil bei  Tampons, von denen eine Frau im Schnitt 12.600 Stück in ihrem Leben verbraucht, beträgt 6 Prozent, bei Binden sogar meist 90 Prozent, zumal beide hormonell wirksame BPA und BPS enthalten können.