U26 Aufnahme der Tierwürde ins Grundgesetz

Die SPD soll sich dafür stark machen, dass die Tierwürde ins Grundgesetz aufgenommen wird und dadurch ein einklagbarer Rechtsweg entsteht, um das Leid von Tieren zu mindern bzw. zu verhindern.

Begründung:

Es ist egal welches Beispiel man nimmt, wenn es um den Umgang mit Tieren geht, dann versagt die Politik und ökonomische Interessen setzen sich durch.

Betäubungslose Ferkelkastration, Schreddern von männlichen Hühnerküken oder Käfighaltung im Allgemeinen, der Mensch tut seinen tierischen Mitlebewesen abscheuliche Dinge an.

Dabei ist es immer wieder ein Armutszeugnis, dass man diese Missstände gegen die davon profitierenden Lobbys nicht abstellen oder nur ein bisschen mildern kann.

Stattdessen verliert man sich in Symbolpolitik (Tierwohllabel) oder Missstände werden einfach nur umgedeutet (Stallgrößen).

Deshalb fordern wir die Aufnahme der Tierwürde ins Grundgesetz.

Wir wollen damit dem Beispiel der Schweiz („Würde der Kreatur“) folgen und somit einen einklagbaren Rechtsweg für einen besseren Tierschutz, neben dem bestehenden Tierschutzgesetzen schaffen.

Der Staat soll somit die Würde der Tiere vor öffentlichen und privaten Interessen schützen, damit sie nicht mehr der Spielball ist von kommerziellen Interessen, welche immer wieder einen besseren Tierschutz verhindern.