C12 Bildungspolitik sollte Aufgabe des Bundes werden!

Status:
(noch) nicht behandelt

Wir Jusos fordern ein bundesweit einheitliches Bildungssystem, welches gleiche Lehrpläne, Abschlussprüfungen und Abschlüsse garantiert.  Zudem soll es gewährleisten dass der Bund ohne Hürden in die Sanierung, Modernisierung und Digitalisierung von Schulen und Berufsschulen investieren kann.

Die aktuelle Situation, also die bildungspolitischer Kleinstaaterei, führt dazu, dass Bildung immer mehr zu einem Standortvorteil einzelner Bundesländer verkommt und zu Wettbewerb unter den Bundesländern der verhindert, dass diese gemeinsam an guten Qualitätsstandards für Bildung arbeiten. Der Bildungsföderalismus erschwert auch das ändern des Wohnortes in andere Bundesländer. Da in unterschiedlichen Bundesländern bestimmte Inhalte oder auch Fächer früher oder später erst behandelt bzw. eingeführt werden. Dabei muss es doch möglich sein, jedem jungen Menschen in diesem Land einen guten Bildungsweg zu ermöglichen!

Befürworter*innen des Bildungsföderalismus argumentieren mit dem „Wettbewerb um das beste System“ aber das funktioniert vielleicht in der Wirtschaft aber nicht auf dem Rücken der Schüler*innen in der Bildungspolitik. Was nützt Eltern in Bremen ein gutes Bildungssystem in Sachsen? Nichts.

Soll die Bundesrepublik Deutschland ein Land werden, in dem junge Menschen gute und gleiche Bildungsvoraussetzungen haben, die unabhängig vom Geldbeutel der Eltern sind und trotzdem eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Entfaltung ermöglichen, muss sowohl das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern im Bereich der Bildungspolitik abgeschafft als auch ein bundesweit einheitliches Bildungssystem mit Organisationszuständigkeiten des Bundes, gleichen Lehrplänen und Prüfungen eingeführt werden!

Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit für junge Menschen!