N7 Digitale Kinderarbeit verhindern

Status:
(noch) nicht behandelt

Die SPD-Bundestags- und Landtagsfraktion wird dazu aufgefordert, die geltenden Bestimmung in Bezug auf das Phänomen “Kidfluencing” und im Bereich der Kinderarbeit in der Entertainmentbranche von den zuständigen Behörden intensiver zu beaufsichtigen und über diese wachsende Problematik aufzuklären. In besonderer Verantwortung stehen dabei die Gewerbeaufsicht so wie die örtlichen Jugendämter.

Begründung:

Mit dem Aufkommen der sozialen Medien und den zwangsläufig folgenden neuen Wegen zur Bewerbung und Vergütung von Produkten und Dienstleistungen, sind auch neue Möglichkeiten der bewussten und unbewussten Ausnutzung der von Kindern und Jugendlichen getätigten Arbeit entstanden.

Allgemein bekannt ist dies durch den Begriff “Influencing” und “Influencing” ist Arbeit. Wenn es von Kindern betrieben wird, ist es Kinderarbeit.

Kinder können dieser Tätigkeit sowohl aus eigenem Antrieb nachgehen, als auch unter direktem und indirektem Einfluss und Druck ihrer Erziehungsberechtigten vollziehen.

Die genauen Gründe sind, um den Status der Kinderarbeit festzustellen, zweitrangig.

Durch und mit Kindern wird Geld verdient. Egal ob im Netz oder in der Fabrik. Die vorhandenen Gesetze und Bestimmung können auch diese neue Form der Ausbeutung erfassen und können von den zuständigen Behörden geahndet werden.

Sie müssen nur wollen.