C7 Flächendeckende Weiterbildungsberatung anbieten

Status:
(noch) nicht behandelt

Der Bundeskongress möge beschließen:

Wir brauchen eine flächendeckende und unabhängige Weiterbildungsberatung. Die dazu gehörigen Anlaufstellungen sollten in bisher existierende Einrichtungen (z.B. die Bundesagentur für Arbeit) integriert werden. Bisher wurde Weiterbildungsberatung dort nur höchst unzureichend umgesetzt. Die Anlaufstellen hingegen wären kontinuierliche Stützpunkte für Weiterbildungsfragen im Verlauf der gesamten Arbeitsbiografie, die regionale Qualifizierungsmöglichkeiten genau kennen und auch auf in den Bundesländern geschaffenen Strukturen und Kompetenzen aufbauen. Wir fordern deshalb, das Kooperationsverbot in Weiterbildungsfragen aufzuheben.

Begründung:

Beschäftigten und Arbeitgeber_innen fällt es oft schwer, sich eine Übersicht über Weiterbildungsangebote und deren Qualität zu verschaffen. Dies lässt sich teilweise auf die zersplitterte Beratungs- und Förderlandschaft auf Bundes- und auf Länderebene zurückführen, die sich auf unterschiedlichste Zielgruppen und Berufsbereiche fokussiert. Schätzungsweise geht man von bundesweit rund 200 größtenteils zeitlich limitierten Weiterbildungsförderprogrammen aus. Diese „Informationszumutung“ benachteiligt kleine Unternehmen und bildungsferne Gruppen. Weiterbildungsnachfrage und -angebot sind außerdem noch zu selten aufeinander abgestimmt. Die Schaffung einer Weiterbildungsberatung würde diesen Problemen entgegenwirken.

Änderungsanträge
Status Kürzel Zeile AntragstellerInnen Text PDF
(noch) nicht behandelt C7_Ä1 7 Bremen
Streiche Z. 7 “in Weiterbildungsfragen“