S2 Kirchen in unserer Gesellschaft

Status:
(noch) nicht behandelt

Um das Verhältnis von Staat und Religion entsprechend der heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen anzupassen, fordern wir die Umsetzung folgender Maßnahmen:

  • Verweltlichung des Kirchlichen Arbeitsrechts
    • kirchliche Träger (z. B. von Kindertagesstätten, Krankenhäusern, etc.) bekommen nur noch dann staatliche Unterstützung, wenn sie das weltliche Arbeitsrecht anerkennen und anwenden
  • Abschaffung der staatlich eingetriebenen Kirchensteuer
  • Abschaffung der sachgrundlosen staatlichen Leistungen an die Kirchen (Gehälter etc.)
  • Einstellen der Entschädigungszahlungen der Länder an die Kirchen

Der klassische evangelische oder katholische Religionsunterricht soll durch ein religionsübergreifendes Fach abgelöst werden, in dem die Weltreligionen den Lerngegenstand darstellen. Dieses neue Fach sollte als Wahlfach konzipiert werden. Dazu muss die Lehramtsausbildung entsprechend umgestaltet und angepasst werden.

Begründung:

Die Bedeutung der Kirchen in unserer Gesellschaft nimmt immer weiter ab. Die Zahlen der Kirchenmitglieder sind im freien Fall. Auch in den traditionell mehrheitlich christlich geprägten verbrauchten Bundesländern der kommen immer mehr Menschen zu dem Schluss, dass eine über 2000 Jahre alte Hirtenmythologie keine Antworten auf die Probleme des 21. Jahrhunderts liefert.

Dementsprechend sollte auch das Verhältnis von Staat und Kirche hinterfragt und angepasst werden.